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Berufsunfähigkeit im Fokus

Frühzeitig vorsorgen, Aufklärung fördern, Risiken absichern – für eine gesicherte Zukunft trotz Berufsunfähigkeit

In unserer heutigen digitalen Welt fällt es vielen schwer, offen über gesundheitliche Probleme zu sprechen. Während Urlaubsbilder und Freizeitaktivitäten in sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook allgegenwärtig sind, bleiben Erkrankungen oft verschwiegen. Diese Tendenz kann langfristig zu psychischen und physischen Belastungen führen.

Laut dem Gesundheitsministerium leiden rund 66 % der Bevölkerung ab 15 Jahren an chronischen Erkrankungen oder gesundheitlichen Problemen, häufig bedingt durch ungesunde Lebensstile. Besonders die psychische Gesundheit ist betroffen – ein Trend, der sich auch in steigenden Anträgen auf Berufsunfähigkeitspension zeigt.

Mag. Jürgen Holzinger, Obmann des Vereins ChronischKrank Österreich, sieht in der Berufsunfähigkeitsabsicherung (BU) in Österreich eine „große Baustelle“, die dringend saniert werden muss. Er betont die Notwendigkeit öffentlicher Sensibilisierung: Aufklärung über Risiken und Prävention, auch über KI-gestützte Kampagnen in sozialen Medien, sei entscheidend. Holzinger hebt hervor, dass die private Absicherung der Arbeitskraft oft vernachlässigt wird, obwohl sie genauso wichtig ist wie eine Vollkaskoversicherung für Autos.

Die politische und soziale Verantwortung ist ebenso groß: Reformen im Bereich Reha-Geld, Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspensionen sollen flexiblere Bewertungsmodelle und bessere Wiedereingliederungsmaßnahmen ermöglichen. Dabei spielt das AMS eine zentrale Rolle bei Umschulungen und Arbeitsmarktintegration. Trotz Reformen seit 2014 bestehen nach wie vor große Lücken in der Umsetzung und öffentlichen Wahrnehmung.

Holzinger unterstreicht: Nur durch verstärkte Aufklärung, Sensibilisierung und frühzeitige private Absicherung kann eine gesicherte Zukunft im Falle einer Berufsunfähigkeit gewährleistet werden.

 

Den gesamten Beitrag können Sie hier auf Seite 26 lesen.

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