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Willkür in den Bundesländern - Betroffene und Angehörige bleiben auf der Strecke!

Pflege und Betreuung in Österreich

Das Thema Pflege und Betreuung in Österreich ist bereits seit mehreren Jahren ein brisantes Thema zwischen den politischen Entscheidungsträgern. 

Ein Altern in Würde - mit der Option so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben - wäre der Wunsch vieler Betroffener. Die 24-Stunden-Betreuung kann eine mögliche Verlängerung der Betreuung zu Hause sein. Neben dem Pflegegeld gibt es für die 24-Stunden-Betreuung eine staatliche Förderung und zum Teil eine Förderung der einzelnen Bundesländer. 

2018 wurde der sogenannte Pflegeregress in Österreich abgeschafft. Dies verhindert dem Staat den Zugriff auf privates Vermögen, wenn Menschen in einem Pflegeheim betreut werden, jedoch wurde die 24-Stunden-Betreuung davon ausgenommen und zur Ländersache erklärt. Wien, Kärnten und Salzburg fördern die 24-Stunden-Pflege überhaupt nicht und in der Steiermark und in Vorarlberg muss man die erlangte Förderung unter Umständen zurückzahlen. Es handelt sich demnach nicht um eine direkte Förderung, sondern mehr eine Art Kredit. Viele Familien und Angehörige sind gezwungen diese Unterstützungsleistungen zu ergänzen, da sonst keine Betreuung im eigenen zu Hause möglich wäre. 

Für die Zukunft braucht es einen ganzheitlichen Ansatz im Bereich der Pflege, sowohl in der Pflege daheim als auch in der Langzeitpflege im Heim. 

Den gesamten Artikel dazu finden Sie hier oder in der August Ausgabe von risControl.

risControl

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